Carl-Brilmayer-Gesellschaft e. V.

  • Unsere Gesellschaft

Unsere Gesellschaft ...

... erforscht, sammelt, dokumentiert und archiviert Daten und Fakten zur Geschichte des Gau-Algesheimer Raumes; dazu zählen u.a.:

Familienforschung mit der Erstellung von Familienblättern auf der Grundlage der erhalten gebliebenen Kirchenbücher;

Ortsgeschichte mit der Darstellung von Funden und Fundstätten im Graulturm und der Besiedlungsgeschichte in der Rathaus Scheune, Veröffentlichungen von Urkunden und anderen Nachweisen geschichtlicher Abläufe und Entwicklungen sowie von Leistungen einzelner Personen und/oder Personengruppen, so örtlicher Vereine anlässlich deren Jubiläen;

Regionalgeschichte mit Vorträgen und Ausstellungen zu geschichtlich interessanten Ereignissen und vormaligen Zuständen, Ausflügen zu entsprechenden Stätten im Gau-Algesheimer Raum und darüber hinaus, mit Stadtführungen, aktiver Teilnahme beim jährlichen „Internationalen Museumstag“ im Mai oder beim jährlichen „Tag des offenen Denkmals“ am 2. Sonntag im September.

Die Carl-Brilmayer-Gesellschaft ist Mitglied:

Beitrittserklärung

Wer Mitglied werden möchte, sendet die ausgefüllte Beitrittserklärung an die Adresse der 1. Vorsitzenden. Zur Beitrittserklärung hier klicken.

Geschichte der Carl-Brilmayer-Gesellschaft

Geistlicher Rat Dr. Ludwig Hellriegel war von September 1979 bis April 1997 Pfarrer an der katholischen Pfarrkirche St. Cosmas und Damian in Gau-Algesheim. In dieser Zeit besuchte er viele Familien seiner Pfarrei, sprach mit den Leuten, erfuhr Familienberichte aus erster Hand und sorgte dafür, dass davon möglichst nichts verloren geht.

Kurz nach Beginn seiner Tätigkeit in Gau-Algesheim, im Frühjahr 1981, initiierte Dr. Hellriegel die Gründung einer Gesellschaft zur Erforschung und Pflege der Geschichte des Gau-Algesheimer Raumes.

Die Gesellschaft benannte sich nach Carl Johann Brilmayer, einem katholischen Priester und Heimatforscher, der 1843 in Bingen zur Welt kam (gestorben 1905 in Mainz), nach seinem Theologie- und Philosophie-Studium u. a. Kaplan in Gau-Algesheim war und 1883 die erste zusammenfassende Publikation der Geschichte der Stadt Gau-Algesheim herausgab. Später wurde er durch den Großherzog von Darmstadt zum Schulrat für Rheinhessen berufen, sein bedeutendstes Werk ist das 1905 herausgegebene "Rheinhessen in Vergangenheit und Gegenwart".

Der Familienforschung dient seither die Anlage von Familienblättern, der Ortsgeschichte die Sammlung von Urkunden und Urkundenregesten, der Heimatkunde die Sammlung heimatkundlicher Literatur und der Austausch von Publikationen mit anderen Geschichts- und Heimatvereinen. Die Gesellschaft veröffentlichte inzwischen eine stattliche Reihe von Beiträgen zur Geschichte des Gau-Algesheimer Raumes.

Nach längerer Vorbereitungszeit seitens des Stadtrates von Gau-Algesheim konnte im Mai 1989 der Graulturm als Stadtmuseum der Carl-Brilmayer-Gesellschaft zur Betreuung übergeben werden. Seit April 2006 ist die Betreuung des „Raumes der Geschichte Gau-Algesheims“ in der Rathaus-Scheune hinzu gekommen.

Der Besuch beider Einrichtungen kann im Tourismusbüro der Stadt Gau-Algesheim vereinbart werden.

Seit Anfang 2003 arbeiten Mitglieder des Vorstandes der CBG mit in einem Arbeitskreis zur Herausgabe der Heimatbeilage im Amtsblatt der Verbandsgemeinde Gau-Algesheim. Diese Beilage berichtet in loser Folge über die Kultur- und Heimatpflege der Verbandsgemeinde und der Ortsgemeinden, so z. B. über Jubiläen von Gemeinden und Vereinen, regional bedeutsamer historischer Ereignisse oder Gedenktage namhafter Persönlichkeiten.