Carl-Brilmayer-Gesellschaft e. V.

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AKTUELLES

Mitgliederversammlung 2019

Zur Mitgliederversammlung 2019 lädt der Vorstand hiermit alle Mitglieder der Carl-Brilmayer-Gesellschaft e.V. herzlich ein. Die Versammlung findet statt

am Dienstag, 9. April 2019, um 18:30 Uhr, im Restaurant „Schloss Ardeck“, Schlossgasse 16

Tagesordnung

  1. Begrüßung und aktuelle Information
  2. Bericht über das Jahr 2018, Kassenbericht 2018, Bericht der Kassenprüfer und Aussprache
  3. Entlastung des Vorstands
  4. Neuwahl des Vorstands
  5. Wahl der Kassenprüfer
  6. Vorschau auf die Aktivitäten im Jahr 2019
  7. Verschiedenes

Anträge der Mitglieder zur Versammlung sind bis spätestens 2. April 2019 schriftlich an den Vorstand zu richten.

Einladung zur Gedenkstunde für Karl Bechert am 1. April 2019

mehr zu Professor Karl Bechert hier


„Das Gau-Algesheimer Wörterbuch“ wieder da

„Das Gau-Algesheimer Wörterbuch“ ist nachgedruckt und für 9 Euro im Gau-Algesheimer Buchhandel und bei der Tourist-Info in der Rathausscheune erhältlich. Über „info@brilmayer-gesellschaft.de“ kann es auch direkt bei der Carl-Brilmayer-Gesellschaft bestellt werden.


Rückblick auf das Jahr 2018

Neue Publikation: "Gau-Algesheim, wie schön bist du" - Ansichten Gau-Algesheims aus allen vier Jahreszeiten - ein Fotobuch

Als 62. Band in der Reihe „Beiträge zur Geschichte des Gau-Algesheimer Raumes“ hat die Carl-Brilmayer-Gesellschaft e.V., Gau-Algesheim, im Dezember ein aufwendig gestaltetes Fotobuch herausgebracht. Fünf Fotografen, nämlich (v.l.n.r) Friedel Jouaux, Armin Kleisinger, Dr. Michael Kemmer, Klaus Hang und Andreas Muders, alles Mitglieder der Carl-Brilmayer-Gesellschaft, nehmen die Betrachter des Buches mit auf eine Zeitreise durch das Jahr in Gau-Algesheim. Es wurden nur aktuelle Fotos verwendet und auf historische verzichtet. Der kompakte Gau-Algesheim-Bildband zeigt, individuell fotografiert und gestaltet, weit über 100 Impressionen der vier Jahreszeiten, aber auch die modernen Seiten der Stadt und die in ihr lebenden Menschen. Ergänzt wird die Darstellung durch einige Strophen eines heimatverbundenen Gedichtes von Martin Hassemer (1912-1985), dem einstigen Repräsentanten der heimischen Dichtung und der Gau-Algesheimer Fassenacht schlechthin.

Das Fotobuch, ISBN 978-3-9819434-3-6, ist zum Preis von 24 Euro bei der Buchhandlung „herr holgersson“, Marktplatz 4, Gau-Algesheim, der Tourist-Info, Marktplatz 1, Eingang Kreuzhof, Gau-Algesheim und per Bestellung über mkemmer@hotmail.com erhältlich.


Die Geschichte des Bismarckturms zum "Tag des offenen Denkmals"

Der Tag des offenen Denkmals steht in diesem Jahr unter dem Motto "Entdecken, was uns verbindet". Passend dazu rückt die Carl-Brilmayer-Gesellschaft an diesem Tag den Bismarckturm auf der Waldeck in den Blickpunkt und nimmt die Besucher mit auf eine kleine Entdeckungsreise rund um dessen Geschichte.

Treffpunkt: Sonntag, 9. September 2018, 15 Uhr, am Bismarckturm, Waldeck 1
(von Ingelheim über die L428 mit dem Auto erreichbar)

33 Meter hoch, über 100 Jahre alt - der Bismarckturm auf dem Westerberg ist aus dem Landschaftsbild unserer Region nicht mehr wegzudenken. Das beliebte Ausflugsziel wurde zu Ehren ersten deutschen Reichskanzlers Otto Graf von Bismarck erbaut. Um Planung, Bau und Nutzung des historischen Bauwerks, dessen Errichtung der Gau-Algesheimer Kommerzienrat Richard Avenarius anregte, ranken sich viele spannende Geschichten.

Mit dem Smartphone Gau-Algesheimer Geschichte kennenlernen - QR-Codes bringen historische Gebäude zum Sprechen

Mai 2018 - Der 175. Geburtstag Carl Brilmayers auf der einen Seite und das Motto des diesjährigen Internationalen Museumstages auf der anderen Seite, das da lautete: „Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher“ war für die Carl-Brilmayer-Gesellschaft Ansporn, eine schon länger im Vorstand gehegte Idee in die Tat umzusetzen.
So startete im Mai unter dem Slogan "Auf den Spuren Carl Brilmayers durch Gau-Algesheim" eine ganz besonderes QR-Code-Projekt. Mit ihm will die Gesellschaft auf Brilmayers Pfaden Gau-Algesheim erkunden und nach und nach regionale historische Informationen digital aufbereitet der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.

Zum Projekt
Dazu war natürlich einiges an Vorarbeit notwendig. Eine neue Website wurde eingerichtet und an den Start gebracht. Sie ist unter historisches-gau-algesheim.de zu erreichen. Ebenso wurden die QR-Codes erstellt. QR-Code steht übrigens für das englische „Quick Response“, übersetzt „schnelle Antwort“ und ist ursprünglich eine Entwicklung der japanische Autoindustrie. Heute werden QR-Codes im Alltag überall da benutzt, wo den Menschen weitere Informationen an die Hand gegeben sollen - so auch beim QR-Code-Projekt der Carl-Brilmayer-Gesellschaft.
Nachdem die ersten Gebäude für die Startsequenz ausgesucht und das Einverständnis der Eigentümer eingeholt waren, ging es an das Entwerfen der entsprechenden Info-Tafeln. Das Herz dieser Tafeln ist der sogenannte QR-Code. Er ist die Schnittstelle zur Internetseite und weiteren Informationen.
Dann folgte der wichtigste Teil: die Sichtung der historischen Quellen, das Abfassen der Texte, die Auswahl der historischen Fotos und die Erstellung der Audiotexte.
Zum Start des Projektes wurden drei historische Gebäude in Gau-Algesheim mit Info-Tafeln versehen: das Rathaus, Schloss Ardeck und die katholische Pfarrkirche (hier kann die Tafel erst endgültig nach Abschluss der Straßenbauarbeiten befestigt werden).

Mit dem Smartphone Gau-Algesheim entdecken
Nun benötigen Sie lediglich ein Smartphone, einen Internetzugang und eine QR-Reader-App – und schon können Sie auf den kleinen Täfelchen die entsprechenden QR-Codes auslesen.
Mit dem Smartphone abfotografiert führt Sie der QR-Code zu einer Internetseite, die mit Text, Audio-Datei und historischen Bildern versehen, Informationen zur jeweiligen Sehenswürdigkeit am Standort liefert.
Sachlich und kompakt erhält der Betrachter so die wichtigsten Informationen zum betreffenden Gebäude.

Osterputz: Kirchturmuhrzifferblatt erstrahlt in frischem Glanz

Helmut Heide (Foto)  und Dr. Michael Kemmer haben das alte Kirchturmuhrzifferblatt im Treppenhaus der Rathausscheune rechtzeitig zum Osterfest aufs feinste saubergeputzt. Auch haben sie eine neue Hinweistafel für das Zifferblatt und den Raum der Geschichte angebracht.


Neue Publikation: Christian Erbach – Kirchenmusiker und Sohn der Stadt Gau-Algesheim

v.r.n.l.: StD Werner Reitz, Vorsitzende Pia Steinbauer, Verbandsbürgermeister Benno Neuhaus, Dr. Michael Kemmer

Hier übergibt die Carl-Brilmayer-Gesellschaft den Band 61 ihrer Reihe „Beiträge zur Geschichte des Gau-Algesheimer Raums“ an Benno Neuhaus, den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Gau-Algesheim und Vorsitzenden des Christian-Erbach-Chores. Das Buch „Lieder oder sakrale Gesänge“ enthält die 1603 veröffentlichten 22 Kompositionen „Cantiones Sacrae“ des Christian Erbach. Die historischen Noten hat Studiendirektor i.R. Werner Reitz in ein modernes Partiturbild übertragen und dieses in die heute gebräuchliche Notenschrift umgewandelt. Dr. Michael Kemmer gestaltete die äußere Form und ergänzte das Werk mit Angaben zum Wirken und Leben Christian Erbachs. Die originale Buchausgabe der Notenschrift ist archiviert in: Bibliothèque Musicale de l'Union Sainte Cécile du Diocèse de Strasbourg, 15 rue des Écrivains, 67000 Strasbourg, France. In der bisher hier unbekannten und nun veröffentlichten Schrift geht es um das Werk eines Menschen, der einen festen Stellenwert in der allgemeinen Wahrnehmung der Region hat. Eine Christian-Erbach-Straße, die Christian-Erbach-Realschule plus und der katholische Kirchenchor „Christian-Erbach-Chor“ halten die Erinnerung wach an diesen in der ausgehenden Renaissance um 1570 geborenen Bürger der Stadt Gau-Algesheim.

(mehr zu Christian Erbach hier)


Gau-Algesheim im Nationalsozialismus

GAU-ALGESHEIM – In diesen Tagen stellte die Carl-Brilmayer-Gesellschaft den 60. Band ihrer Reihe „Beiträge zur Geschichte des Gau-Algesheimer Raums“ vor.
In dem 128 Seiten starken Buch „In Gau-Algesheim war die Welt in Ordnung!“ beleuchtet Autor Björn Scherzinger den Einfluss des Nationalsozialismus und seiner Ideologie auf das katholische Gau-Algesheim und seine Bewohner im Dritten Reich. Er zeigt die Auswirkungen des Nationalsozialismus in den politischen und gesellschaftlichen Bereichen eines kleinstädtischen Milieus unter Berücksichtigung regional ausgeprägten Besonderheiten. Scherzingers akribische Recherche und die strukturierte Aufarbeitung seiner Arbeit dient nicht nur der Aufhellung und Darstellung von Fakten und Zusammenhängen, sondern findet auch Antworten auf viele Fragen dieser Zeit.  
„Der Autor Björn Scherzinger arbeitet damit ein Stück jüngerer Geschichte auf und leistet einen wichtigen Beitrag zu unserer Stadtgeschichte“, so die Vorsitzende Pia Steinbauer.
Das Buch „In Gau-Algesheim ist die Welt noch in Ordnung!“ ist in der Buchhandlung herr holgersson, in der Katholischen Öffentlichen Bücherei oder über die Carl-Brilmayer-Gesellschaft (info@brilmayer-gesellschaft.de) erhältlich. Es kostet 6 Euro.

Brilmayer-Gesellschaft führte durch das barocke Gau-Algesheim

Gau-Algesheim - Zum Tag des offenen Denkmals, der in diesem Jahr unter dem Motto "Macht und Pracht" stand, rückte die Carl-Brilmayer-Gesellschaft die stattlichen Barockgebäude im Zentrum Gau-Algesheims in den Blickpunkt. Die Vorsitzende Pia Steinbauer konnte dazu mehr als 70 historisch interessierte Bürger begrüßen.
Die Führungen starteten am katholischen Pfarrhaus, dass sich wunderbar erhalten als wohlproportionierter barocker Putzbau präsentierte. Den Neubau des Pfarrhauses verfügte der Mainzer Kurfürst-Erzbischof Lothar Franz von Schönborn im Jahre 1719. Mit Details zur Person Schönborns, aber auch zu historischen Ereignissen jener Zeit setzte Pia Steinbauer das Pfarrhaus in seinen historischen Kontext. Auch zum gegenüberliegenden Kronenberger Hof mit seinem prächtigen barocken Torbogen wusste sie viele historische Details zu berichten. Der Marktplatz mit seinem wunderschönen barocken Rathaus bildete die dritte Station des Rundgangs. Das vollständig aus Stein errichtete Rathaus gab nicht nur einen Einblick in die Baugewohnheiten der Barockepoche, es hielt zudem noch einige Details aus seiner spätgotischen Entstehungszeit bereit. Auch hier war es Schönborn, der 1726 den Umbau des unter den Schweden 1631 niedergebrannten Rathauses anordnete. Der bauhistorische Rundgang schloss mit einem Empfang im Rathaus. Dort gab Stadtbürgermeister Dieter Faust bei einem Gläschen Wein einen Einblick in die stadtgeschichtliche Entwicklung Gau-Algesheims.

Carl-Brilmayer-Gesellschaft - gegründet 1981

Vorstandsmitglieder bei Diskussionen über eine der Kanonenkugeln, die vor der Stadtmauer gefunden wurden, v.l. Björn Scherzinger, Pia Steinbauer, Dr. Michael Kemmer, Dr. Herrad Krenkel, Arnold Avenarius Herborn, Andreas Muders.